Homepage vom Offroad Event Team Amstetten
Reisebericht über die Gravel Travel Tour 2002 des Offroad Eventteam Austria

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Wir, das Offroad Eventteam Austria, starteten unter der Leitung unseres Chefinstruktors Thomas Füsselberger eine Kurztour, die durch einige interessante und abwechslungsreiche Offroadpassagen in und um Österreich führte.
Offroad für Jedermann/ frau war der Grundgedanke bei diesem Event. Wir meinen damit, dass Fahrzeuge aus dem SUV - Bereich genauso willkommen waren wie Fullsize-Offroader. Voraussetzung für die Teilnahme war lediglich "Offroadfahrkönnen" auf Grundlagenniveau, das manche unserer Teilnehmer in Fahrtechnikseminaren in Liebnitz/ Raabs an der Thaya perfektionierten.
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Die Route führte von Amstetten nach Waidhofen/ Ybbs, weiter durch den landschaftlich sehr schönen Rettenbachgraben, in Richtung Maria Neustift und weiter nach Großraming. In einer Kurzschleife bewegte sich unser Tross über Reichraming, Anzenbach auf einer herrlichen Schotterstraße, von 13 km Länge, weiter nach Brunnbach und wieder nach Großraming.Über Weyer, Altenmarkt, Admond ging es dann, zur in der Mittagssonne in floraler Schönheit mit alpinen Hintergrund leuchtende Kaiserau, über den Triebener Tauern ins Lachtal nach Oberwölz. Diese kleinste Stadt der Steiermark war einst ein wichtiger Handelsknotenpunkt zwischen dem Ennstal und dem Murtal.

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Für manche unserer Teilnehmer war nun der 1. Test für die neuen Ausrüstungsgegenstände, die von unserem Partnerbetrieb - und Outdoorspezialausrüster Hof und Turecek , zu vergünstigten Preisen, erstanden wurden. Ein wunderschöner Campingplatz, mit FKK-Möglichkeit auf abgetrenntem Areal, 2 herrliche Badeseen im Schatten der Burg Rothenfels erfreuten die Reisenden bei untergehender Sonne und herrlichem Ausblick.

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Tags darauf durften wir im Forst ( 370 ha ) vom Burgherrn Steiner unsere Fahrzeuge nach Herzenslust auf Forststraßen und auch schwierigsten Offroadpassagen erproben. Neulinge, und jene, die ihre Fahrzeuge schonen wollten, fuhren mit anderen Teilnehmern mit, fotografierten und waren überrascht, welche ungeahnten Möglichkeiten in einem "richtig" bewegten Geländefahrzeug und richtiger Bereifung stecken.
Die von den Firmen AEZ und Heringrad zur Verfügung gestellten Alufelgen und Allterrainreifen (General Tires Grabber AT) bewährten sich dabei vorzüglich. Gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer und Benzin/ Dieselgespräche rundeten diesen bewegten Tag ab.
Früh am nächsten Morgen zog unser Konvoi weiter nach Predlitz und die Turracher Höhe, mit 1783 m Seehöhe, einer der höchsten Punkte unserer Tour, ins Gurktal und weiter nach Villach. Über den Wurzenpaß führte unser Weg nach Slowenien, nach Kranjska Gora. Die abwechslungsreiche Strecke über den Vrsic-Sattel ist schön ausgebaut und unter dem Namen Erzherzog Eugenstr. bekannt. Großartige Hochgebirgsszenen wechseln ab mit Lärchenwäldern, flaschengrünen Wildbächen, Stromschnellen und Wasserfällen.
Von hier fuhren wir zum touristisch schönen Passo del Predil. Ca. 2 km unterhalb der Scheitelhöhe, zweigten wir rechts ab auf die Mangartstr. ( Lahnscharte ) zum höchsten Punkt unserer Tour mit 2055 m Seehöhe. Die Benützungsgebühr für diese Straße und den Parkplatz, zahlt man gerne, sobald man den famosen Ausblick auf einer großen Umkehrschleife um die Lahnscharte genießt.
Unsere Tour führte uns weiter über den Passo Sella Nevca, das Val Raccolana nach Ciusaforte nach San Daniele, das viele Genießer vom herrlichen Schinken kennen , nach Pinzano al Tagliamento. Nach der Einfahrt ins Flussbett, waren selbst die hartgesottensten Offroader u. "Kilometerfresser" glücklich über ein Bad im erfrischenden , aber sehr viel wasserführenden Tagilamento.
Die Anstrengungen des Tages machten sich bei vielen Tourmitgliedern bemerkbar und so schlummerten einige schon am Lagerfeuer, andere verschwanden schon recht früh in ihren Zelten. Am nächsten Tag fuhren wirklich nur die hartgesottenen Offroader Erkundungstouren im, von der Sonne auf 37 Grad - im Schatten, aufgeheizten Flußbett. Wir beschlossen daher wieder die Kühle der Berge aufzusuchen und fuhren nach Tolmezzo, Paularo weiter über kühn angelegte Streckenabschnitte nach Pontebba. Abendessen in Tarvisio.
Da uns das Wetter als zunehmend schlechter erschien, fuhren wir an Villach vorbei, über die Tauernautobahn, bei einsetzendem Hagelunwetter nach Salzburg, in unsere Heimatorte. Große Teilabschnitte dieser Tour entnahmen wir dem Denzel - Großer Alpenstraßenführer Ausgabe 21. Ein Buch, das als hervorragender Leitfaden für Liebhaber befestigter und unbefestigter Bergstraßen in Südeuropa, gibt.

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