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| Offroad Eventteam Austria Gravel Travel Tour 2003 |
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Auch heuer startete das Offroad Eventteam Austria seine bekannte und bei Clubmitgliedern beliebte Gravel Travel Tour in Richtung Italien. Ziel unserer Reise war im heurigen Jahr der Lago di Garda und seine wunderschöne Umgebung. Limone sul Garda ein kleiner Ort am westlichen - romantischen Seeufer, sollte der Ausgangsort für unsere Unternehmungen sein. Voller Stolz dürfen wir behaupten, daß dies unsere 1. Ausfahrt mit internationaler Beteiligung war. John und Rosamund Chahill aus England waren von der Idee der Gravcel Travel Tour derart begeistert, daß sie aus der Umgebung von Nottingham die Strapazen der Reise auf sich nahmen und sich mit ihrem Landrover Discovery samt Wohnwagen unserem Troß anschlossen. 7 österreichische Legionäre samt ihren, von mehr oder weniger Pferden betriebenen Wagen, zogen nun am langen Trail südwärts ins Land der Römer. Amstetten, Salzburg, Kufstein und weiter nach Wattens, führte uns die Autobahn. Da bei der diesjährigen Tour nicht nur das Befahren interessanter Höhenstraßen mit Schottergrund und nicht endenden Flußlandschaften das Ziel war, sondern eine bunte Mischung aus toller Landschaft, Besichtigungen historischer Stätten und Gebäude, kennenlernen kulinarischer Besonderheiten und entspanntes Baden im klaren Seewasser sein sollte, besichtigten wir zuallererst die Kristallwelt in Wattens. Fiona unser jüngstes Offroadmitglied war begeistert von der wunderbaren Glitzerwelt, die in Zusammenarbeit mit Fa. Swarovsky und Andre Heller geschaffen wurde. |
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| Weiter ging es dann über die herrlich angelegte Brennerbundesstraße, vorbei am Panorama der Europabrücke nach Sterzing. Camp Drainage war der von uns kreierte Name des Campingplatzes nahe Sterzing, denn in der Nacht regnete es in Strömen. Schlauerweise spannten wir schon zuvor große Abdeckplanen über unsere Zelte und blieben dadurch komplett trocken. Der weitere Reiseweg führte über die Bundesstraße, durch das sich immer weiter öffnende Eissacktal nach Trento. Durch das Arcotal führte die Straße vorbei an schroffen Felsen und lieblichen Seen in Richtung Riva del Garda. Kurz vor Riva, ein begeisterndes Naturschauspiel. Einer Mondlandschaft ähnlich, öffnete sich uns das Biotopo Marocche di Dro. Auf einer Länge von ca. 5 km, nichts als riesige Felsbrocken, ein paar Büsche, karstige Landschaft, ein Naturerlebnis der besonderen Art. Das Ziel des Tages war jedoch Limone, das wir am späten Nachmittag erreichten. Mit dem Aufblasen des Schwimmkrokodils für Fiona, war der Name unseres neuen Camps nicht schwer zu erraten - Camp Crocodile. 20 m vom Zelt zum See, wir waren über unseren Standort begeistert. Tags darauf, relaxing bis zum Umfallen sowie Schlauchbootfahren. Schon am Morgen des nächsten Tages brachen wir auf, um die am Südufer des Gardasees liegende Halbinsel und Sirmione zu besichtigen. Durch unzählige Tunnels gelangten wir nach Salo und von dort weiter zum Tagesreiseziel. Sirmione, ein von Touristen überrannter Ort, mit einer herrlichen Scaliggerfestung, beherbergt als weitere Attraktion, herrliche Ausgrabungen aus der Zeit der Römer. |
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| Zu Fuß, oder mit Hilfe einer kleinen E-Tramway, erklimmt man die Anhöhe zum Eingang der le "grotte di Catullo". Auf recht großer Fläche erstreckt sich dieser Ort und zeigt dem Besucher eine Menge vom damaligen Leben. Monumentale Tore, herrliche Mosaike, Interessante Thermenanlagen, sind nur einige der vielen Impressionen, die man aus der Zeit Cäsars mit nach Hause nehmen kann. Bei der Rückfahrt streikte plötzlich John`s Discovery. Dank Equipemnent, von unserem Expiditionsausrüster Hof und Turecek, sowie Offroad Hobiger, konnten wir das Auto wieder in Gang setzen und ins Camp Crocodile zurückkehren. Instandsetzungsarbeiten an John`s Auto, sowie baden im See, beherrschte den Tagesablauf des folgenden Tages. Abends schlenderten wir durch Limone - schön und romantisch. Malcesine war das nächste Ausflugsziel, das wir besuchten. Dieser wunderschöne, mittelalterliche Ort mit engen Gassen, wird beherrscht von einer nicht minder tollen Burg, die wir besichtigten. Schon Goethe besuchte diese Burg und wohnte einige Zeit in ihren Mauern. Der Ausblick über den Gardasee, ist vom Bergfried dieser Burg aus, in Richtung Norden und Westen mit den Hohen Bergen, im Osten mit den sanfteren Bergrücken des Monte Baldo und der sich öffnenden Weite, in Richtung Süden überwältigend. |
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| Passo die Tremalzo, ein Berg zum Träumen von endloser Weite. Der nächste Eckpfeiler dieser Tour präsentierte sich am folgenden Tag bei sonnigem Wetter in seiner vollen Pracht. Ausgerüstet mit Reifen von General Tire und Felgen von AEZ, unseren Partnerfirmen, fuhren wir über kühn angelegte Straßen durch eine Klamm auf die Hochebene der Tremosine und auf einer faszinierenden ehemaligen Militärschotterstraße, zum Paso di Nota und weiter zum Tremalzopaß. Ein Panorama, nach dem viele Bergwanderer lechzen, öffnet sich und man wird sich angesichts dieser Eindrücke bewußt, wie unscheinbar und vergänglich man selbst im Gegensatz zur Natur ist. Die Abfahrt gestaltete sich, mit einem herrlichen Wasserfall und interessanten Fahrzeugen die entgegenkamen, als recht lustig. 2 Autolenker und Bürger eines deutschsprachigen EU - Staates, die eine stattliche Anzahl Personen in einen Mercedes 230 Kombi und Renault Nevada Kombi pferchten, begegneten uns auf einer Strecke, wo Geländestufen von ca. 30 cm schon das Bergabfahren zum Abenteuer machten. Tiefe Schleifspuren ihrer Auspuffanlagen und Bodenplatten begleiteten uns bei der Abfahrt mit unseren Geländewagen die eine wesentlich größere Bodenfreiheit haben. Am nächsten Tag - Heimreise. Fiona streikte, denn sie hatte sich schon an das Leben in der Gruppe gewöhnt. Sandspielen am Campingplatz war super, das Wasser zum plantschen nicht weit weg und somit ein Kinderparadies. Der Morgen begann mit einer Kurzreparatur an Christian`s Pick Up , die jedoch mit dem Werkzeug der Firma Funke rasch behoben war. Die Brennerautobahn, in den 70er Jahren ein Weltwunder der Architektur, brachte uns zurück nach Österreich. Nahe dem Grenzübergang Kiefersfelden verabschiedeten wir uns von unseren britischen Freunden, die noch viele Stunden des Fahrens vor sich hatten. Natürlich hoffen wir, das John und Rosamund Chahill bei einer unserer nächsten Tour wieder dabei sein können. Vielleicht wäre mal eine Tour nach England eine interessante Alternative zu unserem "Südprogramm". Bei strömenden Regen, Sturm und Nebel erreichten wir Amstetten und waren froh, daß die Strapazen des langen Fahrens ein Ende hatten. In unseren Köpfen schwirrten jedoch bereits beim Heimfahren Pläne für die nächsten Touren herum. Wo wird`s wohl da wieder hingehen? England, Wales, Irland, Korsika, Mittelitalien, oder gar gen Norden - wer weiß? Eines jedoch steht fest - wir werden fahren! Haben auch Sie Interesse an einer Tour wie dieser mit Ihrem allradgetrieben Fahrzeug (auch SUV`s) teilzunehmen, rufen Sie einfach unter 0676-3348927an,oder schreiben Sie uns ein e-Mail. Wir versprechen, daß wir uns so rasch wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen! |
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