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Gravel Travel Tour 2004

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Ein jährlicher Fixpunkt in unserem Terminkalender ist die "Gravel - Travel - Tour". Für 2004 war diese Tour vom 9. bis 13. Juni  angesetzt. Die Routenplanung war eine ziemlich spontane Sache und nach kurzem Studium von verschiedenen Landkarten stand fest, dass wir durch Österreich über Slowenien nach Italien fahren werden. Treffpunkt für die Teilnehmer aus dem Amstettner Raum war am Mittwoch den 9.6. um 18:30, direkt bei unserem Tourleiter und Clubobmann Thomas. Die Freunde aus Wien und Linz sollten wir erst am Donnerstag den 10.6. in Italien treffen.  Natürlich freuten wir uns alle schon auf diesen Kurzurlaub und auf die gemeinsamen On- und Offroad Erlebnisse. Kurz vor dem Abfahrtstermin, wurden noch die Autos gecheckt und mit Verpflegung, Zelt, Schlafsäcken und der notwendigen Ausrüstung beladen.
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Mittwoch 9.6.04 :
Pünktlich trafen sich um 18:30 vor der Obmannvilla in Amstetten, Helmut im Opel Frontera mit Frau und Tochter, Günter mit seiner Uschi im Jeep Cherokee, Gerhard mit Biggi und Offroadhund Leni im Opel Monterey. Geplant war die Abfahrt für 19:00 und wir wollten noch bei Tageslicht am Salzstiegelhaus , unserem ersten Tagesziel, eintreffen. Natürlich kams etwas anders, weil wir erst um 20:00 abfahren konnten. Denn unser Thomas, der mit seiner Birgit und Töchterlein Fiona die Tourleitung übernahm, war noch nicht fertig mit der Beladung seines Mitsubishi Pajero. Die kleine Verzögerung brachte uns aber auch nicht in Reisestress. Wir wollten die Tour ja ganz gemütlich fahren und waren nicht an irgendwelche Zeiten gebunden.Die Tagesroute ging von Amstetten über Waidhofen/Ybbs, Weyer, Altenmarkt, Hieflau, Eisenerz,Trofaiach, Zeltweg nach Weissenkirchen. Von dort sollte es nur mehr ein Katzensprung zum Salzstiegelhaus sein.
Doch es kam anders. Durch unser gemütliches Fahren und einigen zusätzlichen Pausen, haben wir einige Abzweigungen verfehlt und auch mit dem Tageslicht ging es zu Ende, was die Orientierung nicht vereinfachte. Kurz und gut, wir fuhren nicht die direkte Route, sondern einige Umwege und erreichten unser Tagesziel um 0:30 ! !  --> Funkspruch von Thomas:"Na, wie gefällt euch die Landschaft"?? Sehr witzig lieber Tom - Bei stockfinsterer Nacht die Aussicht bewundern ? ? ?
Vielen Dank an dieser Stelle an die Wirtin des Salzstiegelhauses, die geduldig auf unseren kleinen Konvoi wartete.
Donnerstag 10.6.04 :
Nach dem Frühstück, das wir bei guter Laune und Sonnenschein genossen, gings weiter. Wir wollten ja unsere Wiener Freunde gegen 18:00 in Gradiska am Hauptplatz treffen. Kurz vor der Abfahrt, hat der Pajero von Thomas noch Kühlwasser aufgefüllt bekommen. . . . Unsere Tagesroute ging über den Packsattel, immer in Richtung Klagenfurt, weiter nach Villach. Von dort dann über den Wurzenpass, (Mittagspause um 13.30) weiter nach Kranjska Gora. Über den Vrsic-Pass durch das Soca-Tal, durch Tolmin nach Gorizia. Dort über die Grenze nach Italien rüber, wo wir in Gradisca unser Freunde aus dem Wiener und Linzer Raum trafen. Da warteten schon :
Christian mit seinem Hilux, Karin mit Sohn in ihrem Vitara, Wolfgang mit Eltern im Hilux, Martin samt Frau und Sohnemann mit seinem Wrangler. Nach der Begüßung und der Freude daß das Treffen problemlos und ohne Verzögerungen gelungen ist, fuhren wir geführt von Damiano, einem italienischen Offroadfreund, nach Corno di Rosazzo, unserem Tagesziel. Auf einem Winzerhof mitten in den Weingärten, durften wir für die nächsten Tage unsere Zelte aufstellen und durften dort auch alle sanitären Anlagen nutzen. Nachdem alle ihre Zelte aufgestellt hatten, war gemeinsames Abendessen angesagt. Unsere Gastgeber hatten sich größte Mühe gegeben uns zu verpflegen, was ihnen auch hervorragend gelungen ist. Köstliche italienische Küche.
Freitag 11.6.04 :
Die Ersten krabbelten gegen 8:00 aus den Schlafsäcken und um 10:00 sind wir dann los in Richtung Tagliamento. Das Fahren in dem riesigen Flussbett ist immer wieder ein Erlebnis und Einige waren zum ersten Mal im Flussbett. Viele Stunden verbrachten wir bei Schotterfahrten und Wasserdurchfahrten. Auch die Mittagspause mit Grillen verbrachten wir im Tagliamento. 
Gegen 18:00 verliessen wir das Flussbett und fuhren wieder ins Camp, wo die Gastgeber schon mit dem Abendessen auf uns warteten.
Samstag 12.6.04 :
Um 10:00 nach dem gemütlichen Frühstück, sind wir aufgebrochen, um das Flussbett des Torre, in der Nähe von San Giovanni zu erkunden. Die Beschaffenheit ist im Vergleich zum Tagliamento ganz anders. Größere Steine, ganz wenig Wasser und auch nicht so breit. Aber zum Offroadfahren genauso interessant. Während der Mittagspause im Flussbett haben wir Alessandro getroffen. Er ist mit seinem mächtigen Nissan Patrol zu uns gestossen und übernahm anschliessend die Führung durch den Torre. Zum Tagesabschluß, führte er uns durch schlammige Auwege, abseits des Flussbettes, wieder in Richtung Camp. Während des Abendessends, zogen dichte Gewitterwolken auf und wir stellten uns auf eine feuchte Nacht ein. Gegen 23:00 als die Ersten in ihr Zelt krochen, hats dann auch zu Gewittern begonnen. Schon recht heftig und bis zum Morgen anhaltend.
Sonntag 13.6.04 :
Duch das nächtliche Gewitter (einige hatten Wasser in ihren Zelten), dauerte es mit dem Frühstück etwas länger. Aber gegen 10:30 war unser Camp geräumt und alles wieder in den Autos verstaut. Wir verabschiedeten uns von unseren super freundlichen Gastgebern und dankten für die hervorragende Bewirtung. Zum Abschluß erhielt jeder von Patrone Isidoro noch ein Fläschchen köstlichen Wein und wir mußten versprechen wieder zu kommen. Dieses Angebot nahmen wir natürlich gerne an. Gegen 11:00 gings auf der selben Route wie wir gekommen sind, wieder los, richtung Heimat.
Es waren wunderschöne Tage mit lieben Freunden. Gerne werden wir uns an unsere Erlebnisse im Tagliamento und Torre erinnern. Die Gravel-Travel-Tour 2004 war ein Highlight unseres Clublebens in diesem Jahr. Leider konnten nicht alle unsere Clubfreunde mitfahren, daher haben wir viel zu erzählen von unseren schönen und lustigen Tagen in Bella Italia.

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